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#063 Ankerorte der Digitalisierung: Stadtlabore für alle

#063 Ankerorte der Digitalisierung: Stadtlabore für alle

6m 44s

Wir sprechen über sogenannte Ankerorte des digitalen Wandels – physische Räume, die Bürger, Verwaltung und Innovation miteinander verbinden. Ob Stadtlabore, Makerspaces oder Digitalwerkstätten: Diese Orte machen die digitale Transformation greifbar und fördern Beteiligung, Bildung und neue Formen der Zusammenarbeit.

#062 City Roofwalks: Hannovers Dächer werden zum Stadtraum

#062 City Roofwalks: Hannovers Dächer werden zum Stadtraum

6m 39s

Wir sprechen über das Projekt City Roofwalks in Hannover, das die Innenstadt über ihre Dächer neu denkt. Ziel ist es, bislang ungenutzte Dachflächen zu begrünen, zu vernetzen und öffentlich zugänglich zu machen. Der Startschuss fiel mit dem ersten Spatenstich am Parkhaus Schmiedestraße.

#061 Zentrale Orte neu gedacht: Von Christaller zur Gegenwart

#061 Zentrale Orte neu gedacht: Von Christaller zur Gegenwart

5m 9s

Wir sprechen über das Zentrale-Orte-Konzept, zurückgehend auf Walter Christaller (1933), das bis heute die Raumplanung in Deutschland prägt. Die Idee: eine hierarchische Struktur von Ober-, Mittel- und Unterzentren, um die Versorgung der Bevölkerung flächendeckend zu sichern.

#060 Berlin-Brandenburg 2035: Von der Region zur Weltmetropole

#060 Berlin-Brandenburg 2035: Von der Region zur Weltmetropole

6m 26s

Wir sprechen über die wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung der Metropolregion Berlin-Brandenburg und entwerfen eine Vision für das Jahr 2035. Im Fokus steht die enge Verflechtung zwischen der Hauptstadt Berlin, dem Umland und dem erweiterten Metropolenraum – mit großen Herausforderungen wie Wohnungsmangel, wachsendem Pendlerverkehr und fragmentierten Verwaltungsstrukturen.

#059 Bogensee: Zwischen belasteter Geschichte und demokratischer Zukunft

#059 Bogensee: Zwischen belasteter Geschichte und demokratischer Zukunft

5m 25s

Wir sprechen über die Geschichte und mögliche Transformation des Bogensee-Areal in Brandenburg – ein Ort mit schwerer historischer Last durch die Bauten von Joseph Goebbels und die spätere Nutzung als FDJ-Jugendhochschule. Nach jahrelangem Leerstand und einem Brand im Jahr 2026 ist das Gelände akut vom Verfall bedroht. Im Zentrum steht die bundesgeförderte „Perspektivstudie Bogensee“, die den Erhalt der denkmalgeschützten Gebäude sichern und eine demokratiefördernde Nutzung etablieren möchte. Gemeinsam mit der Wandlitz setzen sich Initiativen gegen Abrisspläne des Eigentümers Berlin ein, um den Ort als Beispiel für „Dissonant Heritage“ für Bildung und Kultur zu bewahren.

#058 Baukollegium Berlin: Qualitätssicherung für die Hauptstadt

#058 Baukollegium Berlin: Qualitätssicherung für die Hauptstadt

5m 8s

Wir sprechen über das Berliner Baukollegium, ein unabhängiges Expertengremium, das städtebaulich bedeutende Vorhaben in Berlin prüft und beratend begleitet. In der 112. Sitzung im Februar 2026 standen unter anderem die Transformation des Segelfliegerquartier sowie Projekte im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf im Fokus. Diskutiert wurden die denkmalgerechte Umnutzung historischer Hallen, großflächiger Wohnungsbau und die stadtgestalterischen Auswirkungen ambitionierter Hochhauspläne rund um den Stadteingang West. Besonders sensibel: mögliche Beeinträchtigungen historischer Sichtachsen, etwa zum Schloss Charlottenburg.

#057 Artenschutz vs. Stadtentwicklung: Berlin im Konflikt

#057 Artenschutz vs. Stadtentwicklung: Berlin im Konflikt

6m 10s

Wir sprechen über das wachsende Spannungsfeld zwischen Stadtentwicklung, Wohnungsbau und Artenschutz in Berlin. Ein geplantes Werk für Natrium-Batterien wandert wegen des Schutzes der Wechselkröte nach Bayern ab. Gleichzeitig stoppen geschützte Arten wie Zwergfledermäuse und Spatzen Bauprojekte in Berlin-Karlshorst sowie den Abriss des SEZ Berlin in Berlin-Friedrichshain. Die Folge beleuchtet, wie ökologische Gutachten und artenschutzrechtliche Vorgaben Großprojekte verzögern, verlagern oder verhindern – und welche Fragen sich daraus für Innovation, Wohnungsbau und Standortpolitik ergeben.

#056 Autonom unterwegs: MINGA und die Zukunft des ÖPNV in München

#056 Autonom unterwegs: MINGA und die Zukunft des ÖPNV in München

7m 21s

Wir sprechen über das Forschungsprojekt MINGA, das bis 2027 die Automatisierung und digitale Vernetzung des öffentlichen Nahverkehrs in München testet. Unter Leitung des Mobilitätsreferats und gemeinsam mit 16 Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft werden autonome On-Demand-Shuttles, selbstfahrende Solobusse und das sogenannte Bus-Platooning im realen Straßenverkehr erprobt. Gefördert vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr mit rund 13 Millionen Euro soll MINGA den ÖPNV effizienter, barrierefreier und zukunftsfähiger machen – und gleichzeitig dem Fachkräftemangel begegnen.

#055 EXPO 2035 Berlin: Weltausstellung als Stadtstrategie

#055 EXPO 2035 Berlin: Weltausstellung als Stadtstrategie

4m 14s

Wir sprechen über das Konzept einer EXPO 2035 in Berlin – als strategisches Instrument zur nachhaltigen Modernisierung und internationalen Neu-Positionierung der Stadt. Die Vision verbindet die Weltausstellung mit dem 800-jährigen Stadtjubiläum und einer möglichen Olympia-Bewerbung, um eine Dekade der Transformation einzuleiten. Im Zentrum steht das ehemalige Flughafengelände Berlin TXL als Zukunftsort für Innovation, klimaneutrale Mobilität und urbane Experimente. Gleichzeitig setzt das Konzept auf dezentrale Stadtprojekte und eine starke Einbindung der Zivilgesellschaft.

#054 Einfamilienhaus-Haus: Eigenheim neu gedacht

#054 Einfamilienhaus-Haus: Eigenheim neu gedacht

4m 34s

Wir sprechen über das innovative Architekturprojekt „Einfamilienhaus-Haus“, initiiert von Jurek Brüggen. Der Entwurf reagiert auf zwei parallele Entwicklungen: den Abriss ostdeutscher Plattenbauten und die fortschreitende Zersiedelung durch neue Einfamilienhäuser. Statt Abriss schlägt das Konzept vor, leerstehende WBS70-Gebäude in Stendal modular zurückzubauen und in gestapelte, zweigeschossige Wohneinheiten zu transformieren.